Zwei neue DAphA-Drucke sind erschienen:

Grünewald, Alfred:
Aphorismen

Hrsg. von Volker Bühn und Friedemann Spicker
Bochum: Brockmeyer 2016 (dapha-drucke 7)

Spicker, Friedemann; Wilbert, Jürgen:
Der Aphorismus im Rheinland

Hrsg. von Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert
Düsseldorf: Virgines 2018 (dapha-drucke 8)

Weitere Informationen auf unserer Homepage:
http://www.dapha.de/publikationen/dapha-drucke/

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Schreibwettbewerb zum Thema Freundschaft

Das Deutsche Aphorismus-Archiv veranstaltet gemeinsam mit der Sparkasse Hattingen und dem Stadt Spiegel einen Schreibwettbewerb zum Thema Freundschaft.
Gesucht werden kurze und knackige Sprüche zum Thema Freundschaft.
Was macht eine Freundschaft aus? Braucht man viele Freunde oder hat man nur einen besten Freund? Halten Freundschaften bis an ein Lebensende? Würde man alles für seinen Freund tun?

Personen Strand

„Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte.“
Georg Bernard Shaw

„Gute Freunde sind Menschen, die weit weg wohnen.“
Alfred Hitchcock

Teilnehmen können Jugendliche bis 18 Jahren.
Schickt bitte max. drei Sprüche mit Altersangabe und Telefonnummer an redaktion@stadtspiegel-hattingen.de.
Einsendeschluss ist der 2.Oktober 2014.

Die Gewinner erhalten Einkaufgutscheine im Gesamtwert von 500€.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Philipp Scharri und sein „Kreativer Ungehorsam“

Wir möchten Ihnen im Vorfeld des Aphoristikertreffens unsere Abendveranstaltungen schmackhaft machen.
Am 7. November 2014 ist Philipp Scharri mit seinem Programm „Kreativer Umgehorsam“ zu Gast.

pressebild scharri portraitPhilipp Scharri (Foto: Linn Marx)

Einen kleinen Vorgeschmack bietet dieses Video.
Wir würden uns freuen Sie bei der Abendveranstaltung zu sehen.
Eintritt: 12 Euro (Veranstaltungsraum des Stadtmuseums Hattingen)

Info für die Tagunsteilnehmer: die Abendveranstaltungen sind im Beitrag enthalten.

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Aphorismenkalender 2015

Auch für das Jahr 2015 wird es wieder einen Aphorismenkalender geben. Aus den Einsendungen wurden 40 Aphorismen ausgewählt, von denen die Autoren glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“.

Kalender 2015

In jeder vierten oder fünften Woche ist eine Zeichnung von einem befreundeten Künstler/in zu finden. Darunter finden sich: Ute Becker (Wuppertal); H. D. (Oskar) Gölzenleuchter (Bochum); Zygmunt Januszewski (Warschau); Mathilde Jörgens (Haan); Thomas Koch (Sprockhövel); Erich Krian (Dortmund); Carmen Meiswinkel (Hattingen); Andreas Noßmann (Brühl); Hans Joachim Uthke (Hilden).

Zu den Autor/innen gehören in diesem Jahr: Wilfried Besser (Recklinghausen); Eva Annabelle Blume (Gelsenkirchen); Claudia Brefeld (Bochum); Baeredel Brehl (Dortmund); Horst A. Bruder (Grünstadt); Jörg Dahlbeck (Löhne); H.D. Gölzenleuchter (Bochum); Thomas Häntsch (Weeze); Peter Hohl (Ingelheim); Harald K. Hülsmann (Düsseldorf); Hans Norbert Janowski (Esslingen); Rudolf Kamp (Mosbach); Reiner Klüting (Bochum); Martin Liechti (Zürich / Schweiz); Edith Linvers (Recklinghausen); Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (Bad Dürkheim); Felix Renner (Zug / Schweiz); Hermann Rosenkranz (Düsseldorf); Michael Rumpf (Grünstadt); Hans-Georg Schipping (Haan); Harald Schmid (Berlin); Peter-T. Schulz (Mülheim an der Ruhr); Joze Sirek (Lasko / Slowenien); Detlef Träbert (Niederkassel); Gerhard Uhlenbruck (Köln); Hans-Joachim Uthke (Hilden); Christian Uri Weber (Radebeul); Jacques Wirion (Luxemburg); Norman Wojak (Gelsenkirchen); Gudrun Zydek (Hennef).

Damit Sie sich auch ein Bild machen können, haben wir Ihnen Links zu den Künstler/innen und Autor/innen zusammengestellt. Außerdem können Sie sich auf der Seite des Brockmeyer Verlags eine Leseprobe ansehen.

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Einladung zum 6. Internationalen Aphoristikertreffen

Hattingen hat sich seit 2004 mit den bisher fünf Aphoristikertreffen, dem Deutschen Aphorismus-Archiv, zahlreichen literarischen Publikationen und Veranstaltungen, u.a. seit 2008 den Aphorismen-Wettbewerben, überregional einen Namen als „Heimstadt des Aphorismus“gemacht.
Das 6. Internationale Aphoristikertreffen wird vom 7.- 9. November 2014 wieder traditionsgemäß im Stadtmuseum Hattingen durchgeführt. Nach Leitthemen wie „Witz – Bild – Sinn“ (2008), „Gedankenübertragung“ (2010) und „Wertsetzung – Wertschätzung“ (2012) lautet das Thema in diesem Jahr „Größe im Kleinen. Der Aphorismus und seine Nachbarn“.
Was zählt nicht alles zu den kleinen Formen, die in jeder Systematik der Literaturwissenschaft neben Epik, Lyrik und Dramatik mit unterschiedlichen Bezeichnungen eine Randgruppe bilden: Unter anderem Epigramm, Sprichwort, Redewendung, Kürzestgeschichte, Prosagedicht und natürlich der Aphorismus von der Maxime bis zum Twittertext.
Genau um diese vielfältigen und spannenden Bezüge der Aphoristik zu ausgewählten literarischen Nachbarn wird es bei den nächsten Aphoristikertagen gehen.
Das Erfolgsrezept aus den Vorgängertagungen wird übernommen. Neben Fachreferaten, Diskussionen und kollegialem Austausch finden Lesungen von Aphoristikern in Schulen und anderen Orten statt.
Abends werden kabarettistisch-wortkünstlerische Veranstaltungen für ein breiteres Publikum angeboten: In diesem Jahr werden wir den Slam-Kabarettisten Philipp Scharri und den Sänger-Rezitator Oliver Steller zu Gast haben.

Den Flyer mit allen Veranstaltungen können Sie herunterladen: Flyer Treffen 2014
Anmeldungsformular zur Treffen: Anmeldung
Bitte schicken Sie uns die Anmeldung per Post an die genannte Adresse oder per Mail an

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Gerhard Uhlenbruck wird 85!

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Gerhard Uhlenbruck bei einer Lesung im Lenau-Forum, Köln-Ehrenfeld 2009
Quelle Wikipedia

Wir gratulieren unserem Ehrenvorsitzenden herzlich zur Vollendung seines 85. Geburtstages am 17. Juni. Wir wollen nicht in Jubiläumsschmeicheleien verfallen – das würde er sich verbitten -, aber dass Gerhard Uhlenbruck der fruchtbarste Aphoristiker der Gegenwart (und einer der meistgelesenen) ist, ist eine unbestreitbare Tatsache, die sich an über 40 Bänden, teilweise in mehreren Auflagen, ablesen lässt. Was er an der Schnittstelle von ärztlichem Rat, Humor und Lebenslehre geleistet hat, ist kaum zu ermessen. Wir schätzen uns glücklich, ihn als aufmerksamen Begleiter unserer Arbeit zu wissen. Seine aphoristische Inspiration sprudelt unaufhaltsam und ist auf unsere Wünsche nicht angewiesen. So bleibt uns nur zu sagen: Ad multos annos!

Friedemann Spicker
2. Vorsitzender DAphA e.V.

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„Großes im Kleinen“ – Aphorismen-Wettbewerb 2014

Hattingen hat sich seit 2004 mit den bisher fünf Aphoristikertreffen, dem Deutschen Aphorismus-Archiv, zahlreichen literarischen Publikationen und Veranstaltungen überregional einen Namen als „Heimstadt des Aphorismus“ gemacht; seit 2008 auch mit den Aphorismus-Wettbewerben. Das nächste, inzwischen 6. Aphoristikertreffen wird vom 7.-9. November 2014 wieder traditionsgemäß im Stadtmuseum Hattingen durchgeführt – dann zur Thematik „Der Aphorismus und seine Nachbarn“.

Was zählt nicht alles zu den kleinen Formen, die in jeder Systematik der Literaturwissenschaft neben Epik, Lyrik und Dramatik mit unterschiedlichen Bezeichnungen eine Randgruppe bilden: etwa Epigramm, Sprichwort, Prosagedicht, Kürzestgeschichte, Feuilleton und natürlich der Aphorismus von der Maxime bis zum Twitter.

Auch dieses Mal wollen wir zur inhaltlichen Einstimmung auf das nächste Aphoristikertreffen einen Wettbewerb voranstellen, in diesem Jahr zum Thema „Großes im Kleinen“. Und genau dazu möchten wir Sie im Rahmen dieser Ausschreibung befragen und um Ihre aphoristischen Antworten bitten: Wie und wo ist Großes im Kleinen möglich? Im Alltag. Im Schreiben. Im Verlauf des Lebens. In Politik und Gesellschaft. In der (Nano-)Technik… Wo und wie kommt es (unerwartet) zum Ausdruck? Und was macht es paradoxerweise groß?

Wir hoffen sehr, dass wir Sie mit solchen Fragen zum Mitmachen anregen können. Ihre Beiträge sollen sich auf den oben umrissenen Themenkreis beziehen.

Organisatorisches:
Senden Sie maximal drei Aphorismen zu diesem Thema bis zum 28. Februar 2014 per Mail an: aphorismus@hattingen.de oder an
DAphA (Deutsches Aphorismus-Archiv) c/o Stadtmuseum Hattingen
Marktplatz1-3
45527 Hattingen

Wir bitten um Beachtung, dass nach der Juryentscheidung nur die Gewinner/innen und diejenigen, die Aufnahme in der Wettbewerbsanthologie finden, benachrichtigt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.dapha.de

Bitte vergessen Sie nicht, uns auch Ihre Kontaktdaten zuzumailen, damit wir Sie, falls Sie gewonnen haben, persönlich informieren können. Die eingereichten Aphorismen werden nicht an Dritte weitergegeben und nach der Juryentscheidung gelöscht. Die Gewinner/innen erklären sich bereit, ihre Aphorismen für die Anthologie sowie für unsere Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen. Eine Publikation mit den Beiträgen der Gewinner/innen wird den Wettbewerb wie in den vergangenen Jahren abschließend dokumentieren. Sie wird wieder im Universitätsverlag Brockmeyer Bochum erscheinen. Die Präsentation der Anthologie mit Lesung der Preisträger/innen wird voraussichtlich im Mai 2014 im Stadtmuseum Hattingen erfolgen.

Preise
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. Preis 300 Euro und der „Hattinger Igel“, eine Radierung des Künstlers H.J. Uthke; 2. Preis 200 Euro; 3. Preis 100 Euro. Beim 4. bis 10. Preis handelt es sich um Sachpreise, vorzugsweise Buch-Gutscheine. In die Anthologie werden Aphorismen der ersten dreißig Autoren / Autorinnen aufgenommen.

Der Wettbewerb wird vom Förderverein DAphA (Deutsches Aphorismus-Archiv) Hattingen e.V. in Kooperation mit dem Fachbereich Weiterbildung und Kultur der Stadt Hattingen veranstaltet.

 

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Präsentation des Tagungsbandes zum 5. Aphoristikertreffen 2012 „Wertsetzung – Wertschätzung“

Am Sonntag, 26. Mai 2013 um 11:30 Uhr laden der Förderverein DAphA Hattingen (Deutsches Aphorismus-Archiv) und der Bochumer Universitätsverlag Brockmeyer zur Präsentation des Tagungsbandes zum 5. Aphoristikertreffen 2012 „Wertsetzung – Wertschätzung“ ein.

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Die Präsentation findet im Café des Stadtmuseum Hattingen (Marktplatz 1-3, 45527 Hattingen) statt.

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Es werden ausgewählte Aphorismen aus der Vergangenheit und Gegenwart zum Thema WERTE vorgestellt – und das Hattinger Jazz-Duo „Jazzpana“ (Saxophon und E-Piano) präsentiert Musik im Spektrum mal entspannender, mal pulsierender Jazzmusik – über Swing, Bossa Nova bis Soul.
Der Eintritt ist frei.

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Tagungsbericht zum Westfälischen Tag der Kleinen Gattung

GruppenbildGibt es einen westfälischen Aphorismus? Zumindest gibt es, in Vergangenheit und Gegenwart, westfälische Aphoristiker/innen genug, um sie in Literatur oder in Person an einem Tag zusammenzuführen. Schon deshalb war der Westfälische Tag der Kleinen Gattung, wie er durch das ambitionierte Gesamtprojekt „literaturland westfalen“ von der LWL-Kulturstiftung angestoßen und vom Förderverein des Deutschen Aphorismus-Archivs (DAphA) nach einjähriger Vorarbeit jetzt durchgeführt wurde, ein kleines Ereignis.

Die Kulturdezernentin der Stadt Hattingen, Beate Schiffer, begrüßte die fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Autoren, Aphorismusfreunde und -sammler,  und wies auf die Bedeutung von DAphA für Stadt und Region hin.
Beate Schiffer

Beate Schiffer

Sie zitierte aus dem Empfehlungsschreiben des Projekträgers, des Westfälischen Literaturbüros Unna: „Das Deutsche Aphorismus-Archiv ist ein echtes Aushängeschild für die Kultur in Westfalen.“

Friedemann Spicker zeigte in einem historischen Überblick zu Autoren wie Johann Georg Hamann (1730-1788), Karl Immermann (1796-1840), Peter Hille (1854–1904), Ernst Meister (1911-1979), Liselotte Rauner (1920-2005), Helmut Arntzen (geb. 1931) und Hugo Ernst Käufer (geb. 1927), dass sich im regionalen Ausschnitt des westfälischen Aphorismus die großen literarisch-politisch markierten Epochen der Literaturgeschichte sowie Tendenzen der allgemeinen deutschen Gattungsgeschichte im verkleinerten Maßstab abbilden.
Spicker

Dr. Friedemann Spicker

Jürgen Wilbert stellte in ausgewählten Proben 27 Autoren und Autorinnen der Jahrgänge 1926-1981 in fünf Generationsgruppen vor, darunter auch als einer der ältesten der namhafte Münsteraner Aphoristiker Helmut Arntzen (Jahrgang 1931), der am Vormittag anwesend war. Wolfgang Wittmann (Gitarre) und Robert Scholtes (E-Piano) boten wieder einmal mit ihren Eigenkompositionen den passenden musikalischen Rahmen dazu.
J. Wilbert

Dr. Jürgen Wilbert

Eine Feststellung und eine Frage bestimmten die Diskussion, die sich nach der Mittagspause daran anschloss. An die religiöse Linie der Lebenshilfeliteratur, die sich in vielerlei Schattierungen durch den westfälischen Aphorismus zieht (selbst in Autoren wie Hille und Meister als bei früheren Aphoristikertreffen ist sie zu erkennen), ist heute nicht mehr anzuknüpfen. Die Kernfrage stellte sich somit – nicht anders wie bei den vorangegangenen Aphoristikertreffen – : Wie ist im Aphorismus Zeitlosigkeit zu erreichen (was eindeutig auf Formfragen verwies)?

In dem Workshop, der sich nahtlos anschloss, diskutierten die Teilnehmer/innen drei Themen. Zur Vermarktung gab es einen regen Ideenaustausch; einig war man darin, dass eine Verbindung von Wort und Bild oder Musik anzustreben sei.

SONY DSCIntuition und Handwerk bildeten die Pole im zweiten Teil der Diskussion, die sich der Entstehung des Aphorismus zuwandte. Eine Tagebuchnotiz Rudolf Hartungs bildete hier den glücklich gewählten Initialtext. Er spricht von einer „produktiven Beziehung zwischen zwei Begriffen“ und einem „Zustand von Anspannung und schon ziellosem Schweifen“, aus dem sich „plötzlich“ der Aphorismus ergebe. Im Anschluss daran standen zunächst die unbewussten Anteile an der literarischen Produktion im Vordergrund und im weiteren Verlauf – damit war man nicht weit von Mautners altem Begriffspaar Einfall und Klärung entfernt – unter der Fragestellung, wann denn ein Aphorismus „fertig“ sei, die Probleme des „Schleifens“, des endgültigen Formens. Auch der Vergleich mit einer Inkubationszeit wie bei jedem kreativen Prozess wurde gezogen. Eine dritte Gesprächsrunde thematisierte, an den Beginn anknüpfend, Fragen der Präsentation. Die Bandbreite der Vorschläge reichte von Aphorismen auf Visitenkarten, Textschachteln in Automaten über plakative Außenwerbung bis hin zum Apho-Rap oder -Slam.

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Der späte Nachmittag war den Lesungen der anwesenden Autoren / Autorinnen im Museumscafé vorbehalten, der Abend in einer öffentlichen Veranstaltung im Veranstaltungsraum dem Kabarettisten Matthias Reuter aus Oberhausen, der sich in Text und Musik dem (Krisen-)Herdenwesen Mensch widmete. Kann man sich tatsächlich vor Lachen biegen? Man muss das bejahen, wenn man sein Publikum bei den Liedern von der Schwarmintelligenz und den Nachwuchssorgen und insbesondere bei der Erzählung „Korso“ beobachtete, in der ein Leichen- wagen mit einem lebendigen „Toten“ nach einem gewonnenen WM-Spiel den Autokorso anführt.

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Matthias Reuter

Die WAZ Hattingen vom 22.4. resümiert: „Augenzwinkernde Unterhaltung mit Wortwitz und Musik: Klavier-Kabarettist Matthias Reuter … begeistert sein Publikum beim Westfälischen Tag des Aphorismus.“ Genaueste Beobachtung der Alltagssprache („Ist Pferd im Rind?“) und treffsichere Pointierung: das verband den kabarettistischen Abend mit dem gesamten Tag der Kleinen Gattung, den man in aller gebotenen Bescheidenheit als eine gelungene Premiere bezeichnen kann. DAphA bereitet die Dokumention vor: historischer Überblick, Anthologie, Biobibliographie.

Den Artikel der WAZ vom 21.4. finden Sie hier.

Einen Tagungsbericht aus Teilnehmersicht (von Helmut Peters) ist ebenfalls veröffentlicht.

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Presseschau zum Regionaltreffen

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Büchertisch mit Neuerscheinungen im Universitätsverlag Brockmeyer

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Vorschau: Veranstaltungen im April

Wir möchten auf zwei Veranstaltungen im April hinweisen.

„Ehe, wem Ehe gebührt“

Mittwoch, 10. April 2013, 19:30 Uhr
Stadtbücherei Erkrath-Hochdahl (KulturCafé)

Diesen Abend sollten Sie auf keinen Fall versäumen; denn sie erhalten lyrische und aphoristische Antworten auf Kernfragen wie: Liebe – was ist das eigentlich?
Welche Prozesse kommen in Gang, wenn die Chemie stimmt?
Passen Männer und Frauen überhaupt zusammen?
Denkern und Literaten / Autorinnen aller Jahrhunderte sind dazu glänzende Texte, Gedichte wie „Gedankensplitter“ eingefallen, z.B. Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Erich Kästner, Heinz Erhardt, Mascha Kaléko, Ulla Hahn, Robert Gernhardt werden von Dr. Jürgen Wilbert vorgetragen.
Das dazu passende musikalische Programm präsentiert der Düsseldorfer Sänger und Gitarrist Jochen Jasner mit südamerikanischer und mediterraner Musik.
Um Voranmeldung wird gebeten; aber natürlich können Sie auch kurz entschlossen kommen: 0211 / 2407-4305.
Eintritt: 10,00 Euro

„Poet der kleinen Form – Leben und Werk von Christian Morgenstern“

Mittwoch, 24. April 2013, 19:30 Uhr
Stadtbücherei Erkrath-Hochdahl (KulturCafé)

TRIO GEDANKENSPIEL (Robert Scholtes, E-Piano, Wolfgang Wittmann, Gitarre und Jürgen Wilbert als Vortragender)  & Friedemann Spicker

Im Mittelpunkt des Programms steht neben einigen seiner Gedichte der weniger bekannte Teil seines Schaffens, die Notate und Gedankensplitter. Außerdem wird Friedemann Spicker prägende Lebensstationen Morgensterns vorstellen.
Eintritt: 8,00 Euro

 

Stadtbücherei Erkrath      Sedentaler Straße 105 – 107    40699 Erkrath
Anfahrtsbeschreibung

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