Oliver Steller im Rahmen des Aphoristertreffens

Am 1.11.2012 tritt Oliver Steller mit seinem Programm “Alles oder nichts” im Veranstaltungsraum des Stadtmuseums auf. Wir wollen allen Tagungsteilnehmern und Interessierten einen kleinen Vorgeschmack bieten.

Oliver Steller entdeckte seine Liebe zur Literatur als er die Schulbank verlassen hatte. Heute vertont er Gedichte – auch für Kinder!
Nach einem Musikstudium in den USA und langer Erfahrung als freischaffender Musiker, gab der Gitarrist und Sänger 1995 sein Debüt als Rezitator.
Wenn Oliver Steller mit seinem Programm Gotthold Ephraim Lessing “Alles oder Nichts” auftritt, ist er nicht alleine auf der Bühne. Bernd Winterschladen mit dem Saxophon und Dietmar Fuhr und sein Kontrabass werden ihn begleiten.

Gotthold Ephraim Lessing ist jedem aus der Schulzeit bekannt -  “Nathan der Weise” oder Emilia Galotti. Doch Oliver Steller zeigt in seinem Programm einen munteren, lebensgierigen und lustigen Aufklärer.

Einige von Stellers Auftritten können Sie sich schon im Vorfeld ansehen!

Homepage von Oliver Steller

Video: Oliver Steller über sein Programm “Alles oder nichts” im Mittelhessen TV

Video: Oliver Steller und Oliver und das Philharmonische Orchester Hagen

 

 

Aphorismenwettbewerb 2012

Wie 2010 wird es auch dieses Jahr einen Aphorismenwettbewerb im Vorfeld des Aphoristikertreffens geben. Dieses Mal fragen wir nach dem Stellenwert der Werte. In der WAZ wurde über den Wettbewerb berichtet.
Jede/r Teilnehmer/innen kann maximal fünf Aphorismen bis zum 30. März 2012 per Mail an aphorismus@hattingen.de  senden. Die Gewinner/innen werden benachrichtigt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und Gedanken zum Thema auf unserer Homepage und auf dem Blog.

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

Das Programm ist online!

Alte Werte sind spätestens dann zu hinterfragen, wenn man sie nur noch bewahren kann, indem man auf ihnen beharrt.
Henriette Wilhelmine Hanke, (1785 – 1862)

 

Die Zeit rast dahin. In neun Monaten findet das 5. Internationale Aphoristikertreffen in Hattingen statt. Der Info-Flyer mit dem Programm ist gedruckt und kann auf der Homepage des Treffens und hier heruntergeladen werden. In den kommenden Wochen und Monaten werden hier Informationen über die Programmbeiträge gepostet. Sie sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Der Förderverein des Deutschen-Aphorismus Archivs und die vhs Hattingen

Ein literarisch-musikalischer Abend zum Gedenken an Karl Kraus – den “Virtuosen des Hasses” und Herausgeber der weltberühmten Fackel.

Im Stadtmuseum Hattingen am 29.11.2011 um 19.30 Uhr
Eintritt 5 €
Vorverkauf bei der vhs Hattingen

 

“Nicht alles, was totgeschwiegen wird, lebt.” Aber das, was lebt, sollte man bei Gelegenheit auch öffentlich wieder einmal zur Sprache bringen. Es sind wohl die brillierendsten deutschen Aphorismen, die Karl Kraus in der von ihm herausgegebenen und bald auch allein verfassten Wiener Zeitschrift “Die Fackel” seit 1906 veröffentlicht und später in drei Bänden sammelt: “Sprüche und Widersprüche“, 1909, “Pro domo et mundo”, 1912, “Nachts”, 1919: “Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muss mit einem Satz über sie hinauskommen.” Kampf ist ihr Stimulanz, Satire ihr Element, Artistik ihre Waffe. An Gegnern haben sie keinen Mangel: die Presse, die Politik, die Gesellschaft und ihre existenzbedingende Heuchelei.

Ein “Virtuose des Hasses” ist ihr Autor genannt worden. In diesem Jahr feiert die literarische Welt seinen 75. Todestag.

Die Einführung macht Friedemann Spicker (Leiter des Deutschen Aphorismus Archivs), der sich mit Kraus zuletzt in einem biographischen Essay beschäftigt hat. Die ausgewählten Texte spricht der Aphoristiker und Vortragende Jürgen Wilbert. Für das musikalische Programm sorgen Wolfgang Wittmann (Gitarre) und Robert Scholtes (E-Piano).

Gedanken auf dem Sprung

Die aktuelle Ausstellung von Hans-Joachim Utkhe mit dem Titel “Gedanken auf dem Sprung” wurde von Jürgen Wilbert mit einem Einführungsvortrag ergänzt.

Hans-Joachim Uthke ermöglicht es dem Betrachter mit seinen Zeichnungen einen anderen Blick auf den Aphorismus zu werfen. So illustrieren seine Bilder  Aphorismen, illustrieren Wörter und stellen sie in ein anderes Licht. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Satire und Karrikatur. Im In- und Ausland waren seine Arbeiten waren schon auf zahlreichen Ausstellungen zu sehen.

Über die Aphorismen in der Monheimer Bibliothek berichtete am 10.10.2011 die Rheinische Post . Dabei ist der Eröffnungsvortrag von Jürgen Wilbert und die Illustrationen von Hans-Joachim Uthke erläuert.

Der Eintritt in die Stadtbücherei Monheim ist kostenlos.

Ein Begleiter für das Jahr 2012

Der Förderverein des Aphorismus hat seinen ersten Kalender herausgegeben. Er umfasst 60 Seiten und 40 Aphorismen. Natürlich stammen die Aphorismen von den Mitgliedern des Fördervereins.

Einen ersten Eindruck vermittelt der Artikel der WAZ vom 23.08.2011.

Präsentiert wird der Kalender, der im Brockmeyer Verlag erscheint, am 20. September zur Jahreshauptversammlung!

Über den Brockmeyer Verlag ist der Kalender zum halben Preis zu beziehen.

Präsentation der Publikation zur Tagung 2010

Im Café am Stadtmuseum wurde von Dr. Friedemann Spicker, Dr. Jürgen Wilbert und Petra Kamburg das Buch zur Tagung mit dem Titel “Gedanken-Übertragung” präsentiert.

Es sind aber nicht nur Beträge der Herausgeber enthalten, sondern auch Texte anderer Autoren. Wie jedes Mal ist das Buch der Aphoristiker nicht nur mit Text bestückt! Die Ilustrationen sind u.a. von Oskar Gölzenleuchter aus Bochum.

Artikel der WAZ Hattingen vom 8.6.2011

Aphorismen von Frauen mit künstlerischem Zusammenspiel von Rezitation und Querflöte

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Nach der Jahreshauptversammlung der DaphA erwartet das Publikum ein Abend mit Aphorismen von Frauen.
20.09.2011 um 20:00 Uhr im Stadtmuseum Hattingen
Eintritt 5,00 €; für Mitglieder der DaphA ist der Eintritt frei

Der Bogen spannt sich von der Schauspielerin, Zeitschriften-Herausgeberin und Aphoristikerin Marianne Ehrmann im 18. Jahrhundert über Rahel Varnhagen von Ense in der ersten Hälfte des 19. und Isolde Kurz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zu Liselotte Rauner, die als Ruhrgebietsaphoristikerin beim 2. Aphoristikertreffen 2006 schon gewürdigt wurde. Im Mittelpunkt aber wird natürlich niemand anderes als Marie von Ebner-Eschenbach stehen, die wiederholt (und mit kleinem, aber nicht ganz unwichtigem grammatischen Patzer) als „der Klassiker“ der Gattung bezeichnet worden ist.

Zur Einführung spricht Dr. Friedemann Spicker der sich als Aphorismusforscher auch mit dem Spezialthema „Frauen- Aphoristik“ schon mehrfach befasst hat. Die Schauspielerin Anna Barbara Hagin und die Querflötistin Irmgard Himstedt, die als Vortragsduo mit mehreren szenisch-musikalischen Programmen in der Region bekannt geworden sind, haben eigens für diesen Anlass einen Abend konzipiert. Im Zusammenspiel von Rezitation und Querflöte werden die Aphorismen künstlerisch gestaltet.

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